Ein neuer Pastor

Noch ist das Pfarrhaus unbewohnt. Die Pfarrstelle ist aber wieder besetzt. Nach einer kurzen Vakanzzeit darf ich, Tobias Heyden, mich als Ihr neuer Pastor in den Kirchengemeinden in Wichmannsburg und Altenmedingen vorstellen. Gemeinsam mit meiner Frau und unseren beiden Kindern wohnen wir nun übergangsweise in Bienenbüttel, bis klar ist was mit dem Pfarrhaus in Wichmannsburg passiert.

Ich bin in Berlin geboren und in Schneverdingen, im Herzen der Lüneburger Heide, aufgewachsen. Nach dem Theologiestudium in Kiel, Berlin und Hamburg habe ich mein Vikariat in Bienenbüttel absolviert. Ganz unbekannt ist mir die Gegend also nicht und umso mehr freue ich mich gemeinsam mit meiner Familie hier zu bleiben und als Pastor in Wichmannsburg und Altenmedingen wirken zu können.

Die Zukunft der Gemeinden in einer sich verändernden Kirche sind mir ein wichtiges Anliegen. Daher freue ich mich darauf mit zwei lebendigen Gemeinden gemeinsames Leben zu gestalten.
Eine Teil dieser Lebendigkeit durfte ich bereits bei meinem Ordinationsgottesdienst erleben. Ich war überwältigt von den vielen Menschen, die in der Kirche und anschließend beim Empfang waren. Es war wunderbar, dass sich so viele Menschen am Gottesdienst beteiligten. In der kurzen Zeit, in der ich nun bereits als Pastor arbeite, gab es schon viele Begegnungen. Das zeugt von lebendigen Gemeinden.

Zur Zeit lerne ich mit jedem Tag Neues dazu. Jede Gemeinde ist anders. Das macht das Ankommen so spannend und die Arbeit in den Gemeinden so abwechslungsreich.
Ich freue mich auf die kommende Zeit, auf die Begegnungen und auf die kommenden Aufgaben.
Ich freue mich vor allem darauf Sie kennenzulernen!

Ihr Pastor Tobias Heyden

Wie neugeboren durch Fasten

so lautet der Titel eines über 2 Millionen Mal verkauften Fastenratgebers von Hellmut Lützner.

Wie neugeboren durch Fasten: auch im Jahr 2016 können Menschen in der St. Georgs-Kirchengemeinde unter der Leitung des erfahrenen Fastengruppenleiters Pastor Gerd-Peter Hoogen erleben, wie das Fasten den Leib und die Seele erfrischt und stärkt und innere Kräfte zum Leben erweckt.

In der Fastenwoche treffen sich Menschen – Männer und Frauen aller Altersgruppen, um miteinander zu entdecken, wie es gut es tut, für eine Woche auf feste Nahrung zu verzichten und dabei die neuen Energien, die Kraftquellen des eigenen Körpers, zu entdecken, neu zu spüren.

Eine Woche lang treffen sie sich an jedem Tag, um diese Erfahrungen auszutauschen, sich gegenseitig zu bestärken und miteinander die Entdeckung zu teilen, sich „wie neugeboren“ zu fühlen.

Die Fastenwoche beginnt am 10. Februar 2016 um 20.30 Uhr (nach dem Gottesdienst zum Aschermittwoch), und endet am Mittwoch darauf.

Ein Informationsabend findet am 27. Januar 2016 um 19.30 Uhr im Gemeindehaus in Wichmannsburg, Billungstrasse 29, statt.

Anmeldungen werden bis zum 5.2. 2016 entgegengenommen. (Tel. 05823/1732 (bitte auch auf AB sprechen) oder email: KG.Wichmannsburg@gmx.net

Getrost leben.

Ein Gottesdienst der Konfirmandengruppen Altenmedingen und Wichmannsburg in der St.Mauritius-Kirche Altenmedingen.

Am 7. Februar 2016 gestalten die Konfirmandinnen und Konfirmanden der Kirchengemeinden Altenmedingen und Wichmannsburg einen besonderen Gottesdienst zum das Thema der Jahreslosung 2016 aus dem Jesajabuch: „Gott spricht: ich will euch trösten wie einen seine Mutter tröstet.“ Mit besonderen Liedern, einem Anspiel und selbst verfassten Texten werden sie sich der Gemeinde persönlich vorstellen und einen Einblick in ihre Konfirmandenarbeit während der vergangenen eineinhalb Jahre geben.

Vorbereitet wird dieser Gottesdienst wie auch in den vergangenen Jahren auf einer gemeinsamen Konfirmandenfreizeit beider Konfirmandengruppen.

Der Gottesdienst findet in diesem Jahr in Altenmedingen statt und er beginnt um 9.30 Uhr. Anschließend besteht die Möglichkeit zu einem Gespräch mit den Konfirmanden und Pastor i.R. Hoogen, der die Konfirmandengruppe in der Vakanzzeit begleitet hat.

Running Dinner

Running Dinner 1

Running Dinner 2

Posaunenausbildung für Anfänger

Posaunen Ausbildung 2015

Festgottesdienst mit dem Posaunenchor am 3. Advent

Posaunen Advent 3 2015

Grüße aus dem Urlaub

Grüße aus dem Urlaub

 

 

 

Grüße aus dem Urlaub2Grüße aus dem Urlaub3

Der Weltladen lädt ein: Faire Woche 2015

Am 20. September 11 Uhr Gottesdienst zum Thema Fairer Handel und danach im Gemeindehaus: Kartoffelsuppen, Leckereien und Infos

Die Faire Woche, die bundesweit größte Aktionswoche zum Fairen Handel, findet in diesem Jahr zum 14. Mal vom 11. bis 25. September statt. Weltläden, Aktionsgruppen, Schulen, kirchliche Initiativen, Supermärkte, Gastronomiebetriebe und viele weitere Akteure laden mit mehr als 2.000 informativen, kulturellen und kulinarischen Veranstaltungen ein, die Vielfalt fair gehandelter Produkte kennen zu lernen und zu genießen. Mit dem Motto „ Fairer Handel schafft Transparenz“ werden die Grundprinzipien des Fairen Handels in den Mittelpunkt gestellt, es wird gezeigt wie der faire Handel Transparenz in der Lieferkette gewährleistet. Auch der Weltladen in Wichmannsburg macht mit.

Kaffee, Tee und Schokolade aus Fairem Handel finden Verbraucherinnen und Verbraucher mittlerweile in mehr als 42.000 Supermärkten, Naturkostläden und Bäckereien. Die bundesweit rund 800 Weltläden, die Fachgeschäfte des Fairen Handels, bieten darüber hinaus ein breites Sortiment an Schmuck, Textilien und weiteren Handwerksartikeln. Über 20.000 Cafés, Restaurants und Kantinen verwöhnen ihre Kundschaft mit Getränken und kleinen Snacks aus Fairem Handel. Rund 100.000 Menschen engagieren sich in Deutschland für den Fairen Handel und in zahlreichen Schulen ist er Thema im Unterricht. Der Faire Handel ist somit an vielen Stellen unseres Alltags präsent und bietet zahlreiche Möglichkeiten, durch bewussten Konsum zu mehr Gerechtigkeit im Welthandel beizutragen.

Immer mehr Verbraucherinnen und Verbraucher nehmen diese Möglichkeiten gerne wahr: Der Umsatz mit fair gehandelten Produkten ist im Jahr 2013 auf 784 Mio. Euro gestiegen – ein Plus von 21 % gegenüber dem Vorjahr. Lebensmittel machen mit 75 % den größten Teil des Umsatzes mit fair gehandelten Waren aus; gut zwei Drittel davon stammen zugleich aus biologischem Anbau.Faire Woche 2015

Pastor Hellmanzik wird gemeinsam mit der Weltladen-Gruppe um 11 Uhr einen Gottesdienst zum Thema „Fairer Handel“ gestalten, danach sind alle zum Mittagessen im Gemeindehaus eingeladen. Es gibt verschiedene Kartoffelsuppen und im Anschluss Tee, Kaffee, und verschiedene Leckereien. Der Weltladen ist geöffnet und es besteht die Möglichkeit auch Schmuck, Tücher und andere Handwerksartikel aus fairem Handel zu erwerben. Natürlich besteht auch die Möglichkeit mit den Mitgliedern der Weltladen-Gruppe ins Gespräch zu kommen und Informationen auszutauschen.

 

Gemeindefahrt zum Kloster Jerichow und nach Tangermünde

Jerichow Jerichow2  Bei Abfahrt des voll besetzten Busses war es lausig kalt, die Schafkälte machte ihrem Namen alle Ehre. Mit 46 Gemeindemitgliedern aus den Gemeinden Altenmedingen, Bienenbüttel und Wichmannsburg machte sich der Bus der Firma Dümmel auf die fast dreistündige Fahrt zum Kloster Jerichow, südöstlich von Tangermünde gelegen.

Der Himmel war mittlerweile wolkenlos, uns empfing eine wärmende Sonne und Frau Josefine Telemann, die die Führung durch das Kloster sehr kompetent leitete.

Erst vor zwei Jahren ist dies vollständig touristisch erschlossen worden.

Das Kloster Jerichow ist ein Stift des Ordens der Prämonstratenser, deren Orden 1121 von Norbert von Xanten in Premontre (Frankreich) gegründet wurde. Hauptaufgabe des Ordens war die Mission und praktische Pfarrseelsorge. Schon 1144 gründete der Orden das „Kolegiatstift“ in Jerichow unweit der Elbe.

Die Stiftskirche St. Marien und St. Nikolaus gehört zu den ältesten Backsteinbauten in Norddeutschland.

Im Stil der Spätromanik errichtet, ist die Anlage einmalig wegen ihrer ursprünglichen Bauart und Schlichtheit.

Unsere Gruppe durchwanderte die einzelnen Räume der Klausur, deren Bedeutung auch schon von anderen Besichtigungen bekannt war.

Mit dem Bus ging es anschließend zum Gasthaus „Alte Brauerei“ nach Tangermünde, wo wir uns das Mittagessen schmecken ließen.

Im Anschluss daran war noch etwas Zeit, um sich Tangermünde ein wenig genauer anzusehen.

ElbefahrtDie Gemeindefahrt-Teilnehmerinnen und –teilnehmer fanden sich dann am Bootsanleger ein, von dem uns ein Schiff zu einer Ausflugsfahrt mit auf die Elbe nahm. Bei Kaffee und Kuchen und bei absolutem „Kaiserwetter“ genossen alle diesen kleinen Ausflug aufs Wasser.

Gegen 1700 Uhr waren wir mit Pastor Jürgen Weinert verabredet, der uns in unterhaltsamer Weise seine Stephans-Kirche und deren Geschichte in einem kurzen Aufriss erläuterte:

An der Stelle der heutigen Kirche stand als Vorgängerbau eine romanische Backsteinbasilika mit Lang- und Querhaus, einem St. Stephan1Chor, einer Hauptapsis und zwei Nebenapsiden. Dieses Gebäude bestand bereits vor 1188. Teile dieses Baues sind in den Neubau von St. Stephan einbezogen worden. Das Querhaus dieser Kirche bestimmte die Breite des Langhauses der heutigen Kirche. So finden sich an der Nordseite des Langhauses noch zwei romanische Fenster, und Teile des Mauerwerks des Vorgängerbaus sind erkennbar.

Bei einem großen Stadtbrand im Jahr 1617 wurde auch die Kirche beschädigt. Die Spitze des Nordturmes stürzte herunter. Erst im Jahr 1714 erhielt der nördliche Turm dann seine heutige im Stil des Barock gestaltete Haube. Seine Höhe misst stolze 90 Meter. Der südliche Turm wurde aus Geldmangel nie fertig gestellt.

Dem Brand fielen 1617 auch viele Teile der Innenausstattung zum Opfer. Langhausempore, Kanzel, Orgel und Chorgestühl mussten erneuert werden. Der beschädigte Altar wurde erst 1705 ersetzt.

St. Stephan2Bemerkenswert ist die noch weitgehend im Original aus dem 17. Jahrhundert erhaltene Innenausstattung der Kirche. Im Inneren der Kirche wurde die farbige Raumgestaltung aus der Zeit der Spätgotik wieder hergestellt. Von besonderer Bedeutung ist die bespielbare, von Hans Scherer dem Jüngeren und Fritz Scherer 1624 geschaffene barocke Orgel. Nach Pastor Jürgen Weinert umfasst sie nicht alle Tonlagen entsprechend dem wohltemperierten Klaviers von J.-S. Bach. Das sei für den Organisten nicht immer einfach, den richtigen Ton zu finden. Manchmal, so Pastor Weinert schmunzelnd, höre sich das etwas schräg an.

Mit viel Information ging es dann zurück zum Bus, der uns nach gut zweieinhalb Stunden Fahrtzeit wohlbehalten in Altenmedingen und Bienenbüttel absetzte.

Harald Bose

… und Tschüss!

Liebe Besucherinnen und Besucher unserer Webseite,Gerd-Peter Hoogen 13.09.2010 - fb - 10x6

zum letzten Mal schreibe ich Ihnen an dieser Stelle als Pastor der Kirchengemeinde Wichmannsburg.

Am 12. Juli werde ich verabschiedet und am 31. August endet dann meine Dienstzeit. Dann bin ich Pastor i.R. – Pastor im Ruhestand, wie es offiziell und doch irgendwie falsch heißt.

Vor 37 Jahren habe ich in meinen Dienst in Wichmannsburg begonnen, und wenn ich an die Jahre denke, die ich Ihr, die ich Euer Pastor sein durfte, dann erfüllt mich die Erinnerung daran mit großer Dankbarkeit und mit großer Demut.

Denn diese Zeit, das Leben mit Ihnen – mit Euch , die Wegstrecken, die wir gegangen sind – über eine Generation lang durch gute und schwere Zeiten – und die ungezählten, wunderbaren, tiefen Erfahrungen dieser Jahre waren für mich ein einziges, großes Geschenk, dass ich als ganz und gar unverdiente Gnade Gottes empfinde. Denn mir ist auch bewusst, dass ich vielen Menschen nicht habe gerecht werden können und dass ich viele Menschen enttäuscht habe.

Aber ich durfte mich in all den Jahren doch auch von den Menschen in dieser Gemeinde getragen fühlen – warmherzig aufgenommen – wohlwollend begleitet – kritisch unterstützt – und sicher oft auch mit großer Nachsicht behandelt.

Und vor allem durfte ich miterleben, wie diese Gemeinde gewachsen ist – zu einer lebendigen, beeindruckend selbstbewussten, tatkräftigen Gemeinschaft, deren Mitte und Energiequelle der Gottesdienst ist, die Besinnung auf den Gott, der uns Menschen in Jesus Christus liebevoll begegnet.

Diese lebendige, diese selbstbewusste, diese tatkräftige, diese fromme Gemeinde wird nun ihren Weg weitergehen – mit einem neuen Pastor, mit einer neuen Pastorin. Und sie wird ihn gehen in dem Vertrauen, dass Gott ihren Weg auch in Zukunft segnen wird.

Und ich werde mich nun wieder öfter auf mein Rad setzen und mich auf meinen Weg machen.

….. vielleicht trifft man sich mal zu einem Schnack über den Gartenzaun!!

Ihr – Euer

Gerd-Peter Hoogen