„Das Bisschen Haushalt ist doch kein Problem… sagt mein Mann.“

So oder so ähnlich wie mit der Hausarbeit fühlt sich das mit der Kirchenvorstandsarbeit auch manchmal an, wenn man auf 12 Jahre Kirchenvorstands-Dienst oder wie bei Gisela auf unzählige Jahre zurückblickt.

Was haben wir eigentlich die ganze Zeit gemacht?
Wo ist die Zeit geblieben? – Was haben wir geschafft? – Und was nicht?

OK, das mit dem Pfarrhaus ist noch nicht geregelt. Aber in den ganzen Jahren ist doch einiges passiert. Also, Ordner rausgeholt und nachgeschaut:

Viele Protokolle und noch mehr Mails. Die wurden geschrieben (und gelesen;-). Es wurden Termine vereinbart und organisiert, wir haben uns zu regelmäßigen Sitzungen getroffen, Themen besprochen, Küsterdienste eingeteilt, Angebote eingeholt,  abgestimmt, beraten, diskutiert und Entscheidungen getroffen.

Und so hat sich in den Jahren doch einiges getan,
und vieles konnte weitergeführt werden:

  • der Friedhof ist super in Schuss
  • das Umweltprojekt „Grüner Hahn“ wurde umgesetzt
  • der Besuchskreis wurde gegründet (Dank an Dorothee Eick-Franke)
  • Kirche und Gemeindehaus wurden laufend Instand gesetzt
  • und viel wichtiger: Kirche und Gemeindehaus werden rege von vielen Gruppen genutzt nach wie vor jeden Sonntag Gottesdienst in der Kirche
  • viele Ehrenamtliche sind engagiert
  • die Stiftung wurde gegründet
  • die Zusammenarbeit mit den Nachbarkirchengemeinden wurde verstärkt
  • der Gemeindebrief wurde weiterentwickelt und die Internetseite eingerichtet
  • der Haushalt steht auf soliden Füßen
  • der Pastorenwechsel und die Vakanz wurde bewältigt
  • besondere Gottesdienste wurden gefeiert (Brückengottesdienste, Erntedank, Johannisfest…)

Und bei vielen Aufgaben ist es wie im Haushalt. Man(n) merkt erst, dass Dinge sich nicht von allein erledigen, wenn sie mal liegen bleiben.

Viel Zeit wurde von allen Mitgliedern des Kirchenvorstandes investiert. Das waren zahlreiche angenehme Gespräche und Begegnungen sowohl im Kirchenvorstand als auch in der Gemeinde, mit den Ehrenamtlichen und den Angestellten, mit Gerd-Peter Hoogen und Tobias Heyden. Vielseitige Themen von A wie Abendmahl bis Z wie Zaunbau. Bei dieser Vielschichtigkeit haben wir viel dazugelernt, wir konnten uns einbringen und nun ist es an der Zeit:

ZEIT – abzugeben und die Kirchenvorstandsarbeit auf weitere Schultern zu verteilen
ZEIT – anderen die Möglichkeit zu geben, neue Schwerpunkte zu setzen
ZEIT – für mehr Freizeit
ZEIT – für die Familie
ZEIT – für Haushalt und Garten
ZEIT – für die anderen Ehrenämter (in der Kirchengemeinde)

Wir sind froh, dass für die Wahl am 11. März neun tolle Kandidaten bereit sind, sich für die Belange der Kirchengemeinde Wichmannsburg einzusetzen.

Von daher unsere Bitte, unterstützen Sie die ehrenamtlichen Kandidaten, gehen Sie zur Wahl. Damit zeigen Sie, dass Ihnen Ihre Kirchengemeinde und das ehrenamtliche Engagement wichtig sind.

v. l.: Christine Meyer, Christian Hinrichs, Gisela Frischmuth und Kai Elvers